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Historische Zitate über Spieltechnik

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Historische Zitate über Spieltechnik


Schon aus früheren Jahrhunderten sind interessante Berichte über Spielbewegungen und Körperhaltung bei berühmten Musikern überliefert. Es gibt viele Übereinstimmungen mit den Ansätzen von Peter Feuchtwanger:

Czerny über seinen Lehrer Ludwig van Beethoven 1801:
„Seine Haltung beym Spiel war musterhaft ruhig, edel und schön, ohne die geringste Grimasse, nur bei zunehmender Harthörigkeit gebückt“.
(In: Carl Czerny, Über den richtigen Vortrag der sämtlichen Beethoven'schen Klavierwerke, Hrsg. Paul Badura-Skoda, Universal Edition 1963, S. 22)

C. Ph. E. Bach :
„Die Steiffe ist aller Bewegung hinderlich“.
(In: Versuch über die wahre Art, das Clavier zu spielen, Breitkopf & Härtel 1976, Original 1753)

Carl Mikuli über seinen Lehrer Frédéric Chopin:
„Woran Chopin am Anfange des Unterrichts am meisten lag, war, den Schüler von aller Steifheit und... krampfhaften Bewegung der Hand frei zu machen... Chopin lehrte den „ungehinderten Daumen“, den immer frei herabhängendem Ellbogen, das „Ein- und Auswärtsbiegen des Handgelenks...“.
„Souplesse avant tout“ (= vor allem Geschmeidigkeit) war eine von Chopins immer wieder betonten Hinweisen.
(Im Vorwort zu: Fr. Chopins Pianoforte-Werke, revidiert von Carl Mikuli, Fr. Kistner & C.F.W. Siegel Verlag, Leipzig 1879)

Marie Fromm über ihre Lehrerin Clara Schumann:
„Die eigentliche Grundlage ihres Unterrichts war, daß der Arm absolut locker sein muß, daß kein einziger Muskel im Ober- oder Unterarm oder am Handgelenk verspannt oder verkrampft sein darf; die Fingergelenke müssen locker sein, die ganze Kraft und Klangqualität muß von der Rückenmuskulatur her kommen“.
(In: Nancy Reich: Clara Schumann. Romantik als Schicksal. Rowohlt-Verlag 1991)