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Kleine Klavierkunde

Hallo, liebe Spielerin, lieber Spieler, ich, dein Klavier, möchte mich hier kurz vorstellen!

Ich bestehe aus über 8000 Einzelteilen, aber eigentlich brauche ich wenig Pflege. Wenn du mich wie einen guten Freund behandelst, wirst du viele Jahre Freude an mir haben und kannst mich noch an deine Kinder oder Enkelkinder vererben.

Mein zweitbester Freund (nach dir!) und so eine Art Hausarzt für mich ist der Klavierstimmer. Ein- bis zweimal im Jahr sollte er kommen und mich stimmen. Falls ich schon über 20 Jahre alt bin, müssen vielleicht die Hammerfilze in meinem Bauch überarbeitet werden, dann muss die Mechanik einige Tage in die Werkstatt.

Sonnenschein oder Zugluft mag ich nicht so, ich bin dann schneller verstimmt...

Stell' keine Blumenvase oder andere Gefäße auf mich - vielleicht fällt irgendwann etwas um und ergießt sich in mein Innenleben! Und wenn du deine Noten nicht finden kannst, sind sie vielleicht hinter mich gefallen!

Unter meine Füße kannst du Gummiplatten oder -näpfe legen (im Klavierhandel zu bekommen) falls es in der Wohnung unter uns zu laut wird oder zur Not auch ein Stück Teppichboden zwischen meinen Rücken und die Wand schieben. Vielleicht hast du mich auch mit einer elektronischen Stummschaltung und Kopfhörern gekauft.

Außer mir solltest du noch einen in der Höhe verstellbaren Klavierhocker besitzen. Möglichst kein rundes Dreibein, das kippt leicht um und man sitzt nicht so stabil darauf. Und du weißt ja bestimmt schon, dass es am besten ist, schön aufgerichtet wie ein König und im Gleichgewicht am Klavier zu sitzen.

Und wo bekomme ich den schönsten Platz? Es muss nicht unbedingt das Wohnzimmer sein, wo immer so viel los ist.

Denk' noch daran, dass ich kein Schlagzeug, sondern ein Tasteninstrument bin, das hat etwas mit dem Tastsinn zu tun...

Und nun freue ich mich schon darauf, wenn du meine schönen Töne zum Klingen bringst!

Text: Ulrike Hühn
Diplom-Musikpädagogin Münster